Das Thema Cloud Computing ist hochaktuell und spielt eine zentrale Rolle in vielen Unternehmen. Dabei ist Cloud Computing keine Modeerscheinung.
Es steht nicht synonymhaft für Online-Speicher, sondern beschreibt die Bereitstellung von IT-Infrastruktur, IT-Services und IT-Leistung über das Internet.

Die Cloud und die Vorteile

Die Cloud ist aus den Bedürfnissen der IT-Industrie entstanden, denn keine andere Branche wächst so rasant wie die IT-Industrie.
Durch die Digitalisierung und den digitalen Wandel sehen sich Unternehmen mit großen Herausforderungen konfrontiert und bestehende IT-Infrastrukturen müssen neue Anforderungen erfüllen. Das führt oft zu einer hohen Wartungsintensität und zu Ausfällen, die letztendlich teuer sind. Damit bestehende IT-Infrastrukturen sich nicht als Flaschenhals erweisen, verlagert man einen Teil oder die gesamte hausinterne IT-Infrastruktur in dezentrale Datencenter und ersetzt sie damit vollständig.

Der Schritt in die Cloud senkt nicht nur Betriebskosten, sondern kommt mit einer ganzen Reihe weiterer Vorteile daher:

– Hohe, globale Skalierbarkeit und Verfügbarkeit von IT-Systemen und IT-Leistungen auf Abruf
– Flexibilität und geringerer Investitionsaufwand, da hausinterne IT-Ressourcen wegfallen und in der Cloud nur abgerechnet wird, was tatsächlich zum Einsatz kommt
– Reduzierter IT-Administrationsaufwand und erhöhte Datensicherheit
– Auslagerung von IT- und Security-Aufgaben
– Anwendungen mit Schwerpunkt Big Data und Machine Learning
– Fokus auf das Kerngeschäft.

Kognitive Dienste in der Cloud

Bei kognitiven Diensten handelt es sich um KI-Dienste und kognitive APIs, die das Fundament von intelligenten Applikationen bilden.
Mit kognitiven Diensten in der Cloud wird die Komplexität von maschinellem Lernen abstrahiert, so dass künstliche Intelligenz praktisch jeder Applikation zugänglich gemacht wird. Je nach Anwendungsfall erkennt und versteht ein kognitiver Dienst Daten (Video, Audio, Text, Bild) und bietet Unterstützung bei einer schnellen Entscheidungsfindung:

– Sprache erkennen und in andere Sprachen automatisiert übersetzen
– Rechtschreibprüfung
– Stimmung des Autors und Schlüsselwörter in einem Text erkennen
– Wissensdatenbanken mit Fragen und Antworten aufbauen
– Systeme, die natürliche Sprache verstehen
– Text-to-Speach
– Maschinelles Sehen/Objekterkennung in Bild und Video
– Gesichtserkennung in Bild und Video
– Internet Suchmaschinenfunktion anhand von Video, Audio, Text und Bild

Ein klassisches Beispiel für eine intelligente Applikation ist der digitale Assistent.
Wir entwickeln hochskalierbare und hochverfügbare digitale Assistenten für die Cloud, sogenannte Chatbots, um die Kundenkommunikation durch maschinelles Lernen zu automatisieren. Bei einem Chatbot handelt es sich um ein intelligentes, chatbasiertes Dialogsystem. Der Chatbot setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, wie der Wissensdatenbank, den Sprachmodellen und organischen Dialogen. Diese Komponenten bilden gemeinsam Anwendungsfälle und Prozessketten ab und unterstützen den Kunden durch antrainierte Szenarien.
Durch den Chatbot werden Kosten eingespart, weil die Arbeitseffizienz gesteigert wird, da sie nicht mehr durch einfache Prozesse blockiert werden.

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